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Jäger unterstützen Rettungsversuch der Bachmuschel

Der Landschaftspflegeverband Mittelfranken-Süd sowie die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Weißenburg-Gunzenhausen unternehmen den Versuch,  das letzte Restvorkommen der Bachmuschel im südlichen Westmittelfranken im Felchbach nicht nur zu retten sondern wieder aufzubauen.

Bis etwa 1950 war der Bachmuschelbestand so stark, dass manche Landwirte der an dem Felchbach liegenden Dörfer die Muscheln eimerweise  dem Gewässer entnahmen und an die Schweine verfütterten.

Die Jägerschaft der Jägervereinigung Weißenburg e. V., und hier insbesondere die Hegegemeinschaft Syburg, haben sich spontan bereit erklärt, diesen Rettungsversuch mit jagdlichen Methoden zu unterstützen. In erster Linie sollen die Bisamratten mit Fallen und durch Abschuss (mit waffenrechtlicher Erlaubnis) reduziert werden. Der Bisam vertilgt sehr gerne und auch in Mengen Bachmuscheln. Auch eine Steigerung des Fischbestandes durch die Erlegung von Graureihern und Kormoranen ist für die Vermehrungschancen der Bachmuschel von großer Bedeutung.